Mittwoch, 31. Juli 2019
Aurlandsfjord und Flamsbana
Wie ein Ast meines Apfelbaumes mit einigen Zweigen, so ist der Aurlandsfjord und reicht vom Atlantik bis weit ins Land hinein. Mitten ins Bergland.
Dort bin ich geschwommen.
Unter mir kaltes blaugrünes Wasser.
Darüber bewaldete Berghänge.
Ein schöner Sandstrand, gleich neben der Flussmündung.
Vom Berg heruntergekommen in einem Zug.
In einer Stunde.
Das Schiff dagegen fuhr durch die Verzweigungen viel schneller als der Zug und fuhr dennoch einen halben Tag.
Zweimal hab ich kurz das offene Meer gesehen.
Sonst einen Irrgarten von Inseln und Landzungen, und dem Kapitän vertraut.
Uferdörfer, Holzstege.
Landzungen.
Oder dichte graue Regenmauern.
Es hätte mich nicht gewundert, wenn der Kapitän von der Brücke herunter gerufen hätte:
Sag Erster Offizier Olaf, geht's da durch nach Bergen?










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Stabkirchen
Es war dann noch ein Fußweg von Ringebu, ein paar Kilometer in der heißen Sonne über ein Hügelweglein, bis endlich der spitze Kirchturm zu sehen war.
Ziel einer langen Fahrt:
Die letzten Stabkirchen, die noch übrig sind aus dem Mittelalter.
Nicht abgebrannt, nicht eingestürzt.
Protestantisch geworden in der Reformation, doch kaum verändert.
Holz ist der Grundbaustoff in Skandinavien und im nördlichen Russland. Das hat sich seit Wikingerzeiten nicht geändert. Die Räume sind deutlich kleiner als bei uns, bei Wohnhäusern wie in Kirchen. Holz wird bemalt und geschnitzt. Die Menschen haben Beziehung zu Holz, die Wohnlichkeit zeigt sich nicht nur in der Kirchenbestuhlung und Verzierung des Holztragwerks, sondern bereits im gestrichenen Lattenzaun um jedes Grundstück.
Wenn das Tor offen ist, darfst du eintreten.
Gleich hinter der Stabkirche von Ringebu liegt ein Gutshaus, da habe ich Kaffee und Kuchen bekommen. Und im ehemaligen Stall eine Werkstatt entdeckt. Dort werden, im Untergeschoß versteckt, Küchengeräte hergestellt. Norwegen baut nicht nur in Holz













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